Mini meets Mini

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Der Mini-Cooper wird 50. Deshalb feiern Bochumer und Dortmunder Kulturwissenschaftler am 23. und 24. Januar 2009 im Bahnhof Langendreer ein Mini-Event. „Mini“ steht zunächst für Wagen und Rock und damit auch für die Faszination der Sechziger. Beide Minis symbolisieren das „Swinging“ Britain und sind seither zu Ikonen der Englishness bzw. Britishness schlechthin geworden. Wo Michael Caine, Twiggy, Hugh Grant, Mr. Bean oder die Spice Girls auftreten, da ist einer der Minis meist nicht weit. Darüber hinaus stehen beide Miniaturisierungen für die weltweiten Veränderungen der Sechziger wie die weibliche Emanzipation, die Entwicklung der Konsumindustrie oder die Auflösung von Klassenunterschieden.

„Mini“ steht aber auch für Wissenschaft mit Augenzwinkern. Das „Mini meets Mini“-Event will Kulturwissenschaftler mit Fans, Bastler mit interessierten Laien, Restauratoren mit Designern zusammenbringen, um dem Phänomen Mini auf den Grund zu gehen. Hierzu gibt es eine Vortragsreihe mit buntem Rahmenprogramm. Am 23.01. ab 12:00 Uhr und am 24. 01.09 ab 9:30 Uhr kann man im Bahnhof Langendreer unter Anderem erfahren, warum die Minis in den Sechzigern revolutionär waren, wie sie das Leben einer ganzen Generation beeinflussten, warum sich Menschen heute noch gerne an ihnen und ihren Neuauflagen erfreuen. Im Rahmenprogramm gibt es Ausstellungen, Vorführungen und Live-Musik aus der Blütezeit der Minis. Das Endstation Kino Langendreer zeigt zwei Film-Klassiker der Sixties, Michelangelo Antonionis Blow Up und Magical Mystery Tour von den Beatles. Besucher können ihre Fahrkünste bei einem Miniaturautorennen und ihre kreativen Fähigkeiten bei einem Minirock-Designwettbewerb unter Beweis stellen. Für alle, die in einem der beiden Minis kommen, ist (außer für die Filmvorführungen) der Eintritt frei – für alle anderen auch.